Satzung

Satzung Musikbüro e.V.

in der geänderten Fassung vom 18. Mai 2005

§ 1 – Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „MUSIKBÜRO OSNABRÜCK“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung lautet der Name „MUSIKBÜRO OSNABRÜCK e.V.“.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Osnabrück.
3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 – Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung der Musik in der Stadt und der Region Osnabrück sowie der Ausbau der musikalischen Infrastruktur für Rock / Pop / Jazz und angrenzende Bereiche. Dieser Zweck wird vor allem durch Beratung und Fortbildung von Musiker/-innen, Durchführung von Projekten, Hilfe bei der Beschaffung von Proberäumen, Durchführung von Veranstaltungen zur Förderung des musikalischen Nachwuchses etc. erreicht.
alter Text: Zweck des Vereins ist die Förderung der Musiker in der Stadt und der Region Osnabrück sowie der Ausbau der musikalischen Infrastruktur für Rock / Pop / Jazz und angrenzende Bereiche. Dieser Zweck wird vor allem durch Beratung und Fortbildung der Musiker/-innen, Durchführung von Projekten, Hilfe bei der Beschaffung von Proberäumen, Durchführung von Veranstaltungen zur Förderung des musikalischen Nachwuchses etc. erreicht.

§ 3 – Gemeinnützigkeit

1. Das „MUSIKBÜRO OSNABRÜCK e.V.“ verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO 1977 vom 16.03.1976 (gem. § 2).
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf auch keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 – Mitgliedschaft

1. Mitglied des „MUSIKBÜRO OSNABRÜCK e.V.“ kann jede natürliche und juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts werden.

2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch vom / von der gesetzlichen Vertreter / -in zu unterschreiben. Diese / -r verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den / die beschränkt Geschäftsfähige / -n. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
3. Das Mitglied verpflichtet sich, den von der Mitgliederversammlung beschlossenen Mitgliedsbeitrag zu zahlen.
4. Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen.
5. Die Mitgliedschaft erlischt
a) durch Tod
b) durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand zum Ende eines Geschäftsjahres und unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten; bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist die Austrittserklärung auch vom / von der gesetzlichen Vertreter / -in zu unterschreiben.
c) durch Ausschluß, wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Der Ausschluß erfolgt durch die Mitgliederversammlung, nachdem dem betroffenen Mitglied die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben wurde. Der Ausschluß ist schriftlich zu begründen.

§ 5 – Organe

Organe des Vereins sind
a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung

§ 6 – Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus
a) der / dem Vorsitzenden
b) zwei stellvertretenden Vorsitzenden
Der / Die Vorsitzende ist Vorstand nach § 26 (2) BGB und vertritt den Verein nach außen.
2. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder gefaßt; bei Stimmengleichheit entscheidet der / die Vorsitzende. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich.
3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Wählbar ist jedes Vereinsmitglied, sowohl natürliche Personen als auch Vertreter der juristischen Personen, die Vereinsmitglied sind (siehe § 4 Nr.1). Der Vorstand kann der Mitgliederversammlung Wahlvorschläge machen.
4. Der Vorstand kann eine / -n Geschäftsführer / -in bestellen und ihm / ihr oder anderen Personen Handlungsvollmacht erteilen

§ 7 – Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins.
2. Der / Die Vorsitzende, bei dessen / deren Verhinderung ein / -e stellvertretende / -r
Vorsitzende / -r, beruft die Mitgliederversammlung schriftlich mit einer Frist von mindestens sieben Tagen (Datum des Poststempels) unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung ein und zwar:
a) mindestens einmal jährlich – möglichst zu Beginn des Geschäftsjahres (ordentlich)
b) auf schriftliches Verlangen eines Drittels der Mitglieder unter Nennung der Gründe (außerordentlich)
3. Die Mitgliederversammlung wird vom / von der Vorsitzenden, bei dessen / deren Verhinderung von einem / -r Vertreter / -in geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, wählt die Mitgliederversammlung eine / -n Versammlungsleiter / -in.
4. Zu Beginn der Mitgliederversammlung wird die endgültige Tagesordnung durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Anträge zur Tagesordnung können von jedem Mitglied gestellt werden.
5. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.
6. Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Ladung der Mitglieder beschlußfähig.
7. Sie entscheiden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des / der Vorsitzenden der Mitgliederversammlung. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
8. Beschlüsse über eine Änderung der Satzung sowie über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von 75 % der abgegebenen gültigen Stimmen.
9. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem / der Vorsitzenden der Mitgliederversammlung und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

§ 8 – Auflösung des Vereins

1. Bei Auflösung des Vereins sind, falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, der / die Vorsitzende und ein /-e stellvertretende/-r Vorsitzende/-r gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Osnabrück, die es zwecks Förderung der Musik, insbesondere des musikalischen Nachwuchses zu verwenden hat.
alter Text:
Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an die Stadt
Osnabrück, die es zwecks Förderung der Musik an die „Osnabrücker Musikinitiative e.V.“ weiterzuleiten hat …
3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.